Mit welchem Bohrer sollten Wellplatten aus Kunststoff gebohrt werden?
Viele Umbauten am Haus lassen sich ganz einfach selbst erledigen, ohne dass ein professioneller Handwerker hinzugezogen werden muss. Dazu gehört die Montage von Wellplatten. Sie sind die optimale Lösung, wenn Sie eine Überdachung für Ihren Carport, den Balkon oder die Terrasse installieren möchten, oder eine Trennwand im Außenbereich planen. Das Material, aus dem Wellplatten bestehen - Acrylglas oder Polycarbonat-, ist stabil und wetterbeständig und zugleich lichtdurchlässig, sodass Sie auch bei Regen einen Überdachten Außenbereich haben, ohne dass dieser abgedunkelt wird. Doch so einfach die Montage der Wellplatten auch ist - auf einige Dinge sollten Sie dabei achten. Die Wellplatten werden mit Schrauben auf der Unterkonstruktion angebracht. Da Polycarbonat und Acrylglas sich ausdehnen bei Hitze und bei Kälte wieder zusammen ziehen, ist es nötig, die Platten vor der Montage an den entsprechenden Stellen vorzubohren.
Die richtige Wahl des Bohrers
Beim Vorbohren von Kunststoff kommt es auf den richtigen Bohrer an, denn nicht alle Arten sind geeignet. Zuallererst benötigen Sie einen Metallbohrer oder Kunststoffbohrer. Er taucht sanft ins harte Material ein. Da das Bohrloch mindestens 4 mm größer sein sollte als der Durchmesser des Schraubenschafts, sollten Sie zudem einen Kegel- oder Stufenbohrer verwenden, damit Sie nicht zu große Löcher direkt in die Platte bohren müssen. Dafür gibt es mehrere Gründe: Ein dicker Bohrer rutscht leichter vom Material ab. Zudem sollte beim Bohren von Kunststoff möglichst wenig Druck ausgeübt und nur eine geringe Menge Material auf einmal ausgebohrt werden. Ansonsten können Sprünge im Kunststoff entstehen. Ein Kegelbohrer hat eine dünne Spitze und wird gleichmäßig dicker, ein Stufenbohrer besitzt mehrere abgestufte Dicken. Das Bohrergebnis ist dasselbe, je tiefer Sie mit dem Bohrer in die Oberfläche eintauchen, desto größer wird das Loch.
Welldach Kunststoff – Das richtige Bohren von Wellplatten aus Kunststoff
Welldächer aus Kunststoff sind eine beliebte Wahl für Überdachungen von Terrassen, Carports oder Gartenhäusern. Sie überzeugen durch ihre Langlebigkeit, Wetterbeständigkeit und einfache Montage. Doch beim Bohren von Kunststoff-Wellplatten gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, um Schäden oder Risse zu vermeiden.
Welcher Bohrer eignet sich für Kunststoff-Wellplatten?
Beim Bohren von Kunststoff-Wellplatten solltest du unbedingt einen speziellen Kunststoff- oder Stufenbohrer verwenden. Diese Bohrer sind so konzipiert, dass sie das Material präzise durchdringen, ohne es zu beschädigen. Alternativ kannst du einen Metallbohrer verwenden, da er saubere Bohrlöcher ohne Ausfransungen hinterlässt.
Tipps für das Bohren von Kunststoff-Wellplatten:
- Bohrlöcher immer vorbohren: Damit sich das Material nicht verzieht oder reißt, sollten alle Befestigungspunkte vorher gebohrt werden.
- Bohrlochdurchmesser größer wählen: Die Löcher sollten etwa 4 mm größer sein als die Schrauben, um eine Materialausdehnung bei Temperaturschwankungen zu ermöglichen.
- Nicht zu viel Druck ausüben: Kunststoff ist ein weiches Material, daher sollte mit niedriger Drehzahl und leichtem Druck gebohrt werden.
- Auf die richtige Position achten: Die Bohrungen sollten immer im Dachbereich im Wellenberg erfolgen, um Wasseransammlungen in den Befestigungspunkten zu vermeiden.
- Kanten entgraten: Nach dem Bohren sollten die Kanten leicht entgratet werden, um Spannungsrisse zu vermeiden.
Mit diesen Tipps stellst du sicher, dass dein Welldach aus Kunststoff stabil montiert wird und über viele Jahre hinweg zuverlässig schützt.
