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Welche Stegplatten sind bei Terrassenüberdachungen zu empfehlen?

Stegplatten für Terrassenüberdachung - das ist der Klassiker. Aber welche Stegplatten für Terrassenüberdachung gut geeignet sind und warum, das wissen die wenigsten Menschen. Neben dem Material der Stegplatten ist auch die Verarbeitung ausschlaggebend. Diese beiden Punkte zusammen geben den Stegplatten ihre Eigenschaften. Welche Stegplatten Terrassenüberdachung was kann, erklären wir von der Vörde Kunststoffe GmbH Ihnen im folgenden Beitrag!

Aus welchem Material sind Stegplatten Terrassenüberdachungen eigentlich gefertigt? Im Prinzip kommt jeder Kunststoff dafür infrage. Die unterschiedlichen Polymere, so der Fachbegriff für Kunststoffe, haben allerdings verschiedene Eigenschaften. Einige Kunststoffe sind enorm beständig gegenüber UV-Strahlung, andere sind bruchfest, wieder andere zeichnen sich durch Chemikalienbeständigkeit aus. Für die Stegplatten Terrassenüberdachung werden in der Regel bruchfeste Kunststoffe gewählt, die durch die besondere Verarbeitung als Stegplatte noch einmal zusätzliche Stabilität erhalten.

Stegplatten für Terrassenüberdachung aus Acrylglas

Acrylglas ist ein exzellentes Material für die Stegplatten Terrassenüberdachung. Denn Acrylglas ist hochgradig lichtdurchlässig. Ihre Terrasse ist deshalb sehr hell, das Glas ist durchsichtig und beständig gegenüber UV-Licht. Das ist also für die Stegplatten Terrassenüberdachung ein sehr langlebiges Material. Wussten Sie, dass Acrylglas sichtbares Licht sogar besser durchlässt als Mineralglas? Bei einer Dicke von 3 Millimetern lässt das Material bis zu 92 Prozent des Lichts durch, nur etwa 4 Prozent werden von der Oberfläche reflektiert!

Acrylglas ist außerdem sehr fest und dämpft die Geräusche bei Regen. Die besondere Form von Stegplatten hat normalerweise zur Folge, dass Sie Regenfälle eher laut wahrnehmen. Bei Acrylglas ist das nicht der Fall. Die Festigkeit macht das Material hagelfest. Und weil die Oberfläche der Stegplatten so glatt ist, reinigt sich die Stegplatten Terrassenüberdachung aus Acrylglas bei Regen selbst. Mit Reinigungsmitteln sollten Sie bei Acrylglas vorsichtig sein, denn Alkohol und Lösungsmittel greifen das Material an.

Acrylglas heißt korrekt Polymethylmethacrylat und wird häufig als PMMA abgekürzt. Der thermoplastische Kunststoff absorbiert UV-Licht ähnlich wie Fensterglas, durch Additive und Beschichtungen können aber auch eine höhere Absorption ermöglichen.

Stegplatten Terrassenüberdachung aus Polycarbonat

Polycarbonat gehört als Kunststoff zu den Polyestern. Das Material lässt sich wunderbar einfärben. Ihre Stegplatten Terrassenüberdachung aus Polycarbonat kann also undurchsichtig gestaltet werden. Je nach Grad der Einfärbung haben die Stegplatten eine Lichtdurchlässigkeit von 0 bis 97 Prozent.

Auch Polycarbonate sind thermoplastische Kunststoffe. Sie sind hochgradig fest, glänzen durch Schlagzähigkeit, Steifigkeit und Härte. Deshalb eignen sich diese Kunststoffe hervorragend für die Stegplatten Terrassenüberdachung. Die Lichttransmissionsgrade und Brechungsindices von Polycarbonat sind ähnlich wie bei herkömmlichem Glas.

Einen Nachteil hat dieser Kunststoff allerdings gegenüber Acrylglas: Polycarbonat ist gegenüber UV-Licht empfindlich. Bei Wellenlängen um die 340 nm brechen die Polymermoleküle und lagern sich um, das Material wird also spröde und vergilbt. Bei Stegplatten für die Terrassenüberdachung kann man das mit einer Schutzbeschichtung verhindern. Ein anderes Problem ist Flugsand: Das Material trübt irgendwann ein, weil Polycarbonat nicht so abriebbeständig wie Glas ist.

Welche Stegplatten für Terrassenüberdachung?

Ganz egal, ob Sie sich für eine Stegplatten Terrassenüberdachung aus Acrylglas oder eine Stegplatten Terrassenüberdachung aus Polycarbonat entscheiden: Beide Materialien haben gegenüber herkömmlichem Glas Vorteile:

  • Schlagzähigkeit
  • Bruchfestigkeit
  • Wärmedämmung
  • UV-Schutz
  • niedrigeres Gewicht

Vor allem der letzte Punkt macht die beiden Kunststoffe für Terrassenüberdachungen interessant. Denn erstens ist der Transport der Stegplatten dadurch unproblematisch. Und zweitens bedeutet ein niedrigeres Gewicht eben auch Vorteile für den Bau Ihrer Terrasse hinsichtlich der Statik.

Warum nun ausgerechnet eine Stegplatten Terrassenüberdachung?

Stegplatten sind um einiges leichter als Glas, sie sind hagelsicher und stabil. Das witterungsbeständige Material lässt sich auch bei einem lockeren Boden noch sicher als Terrassenüberdachung verarbeiten, wenn Glas viel zu schwer ist. Ein weiterer Vorteil der Doppelstegplatten liegt im Sonnenschutz. Die Kunststoffe lassen die UV-Strahlung nicht durch, und die üblicherweise als Doppelstegplatten verarbeiteten Kunststoffe lassen auch weniger Hitze hindurch als ein Glasdach.

Aufgrund des niedrigen Gewichts der Stegplatten Terrassenüberdachung ist die Montage auf der Unterkonstruktion aus Metall oder Holz unproblematisch. Die Unterkonstruktion lässt sich recht einfach selbst erstellen. Wer es noch einfacher haben will, entscheidet sich für ein Komplettset - Kantenprofile, Dichtungen, Schrauben, Haltewinkel und Klebebänder sind dann bereits enthalten, die Terrassenüberdachung kann sofort aufgebaut werden.

Wichtig zu wissen: Stegplatten sind immer aus Kunststoff gefertigt. Anders als Sicherheitsglas sind die Platten nicht begehbar. Beim Verlegen der Platten sollten also unbedingt breite, lastverteilende Laufbohlen verwendet werden. Die Bohlen müssen auf den statisch tragenden Teilen fest aufliegen, damit sie Ihr Gewicht auch wirklich tragen und Sie sich beim Aufbau gefahrlos bewegen können.

Bei weiteren Fragen zur Stegplatten Terrassenüberdachung dürfen Sie gerne jederzeit Kontakt zu uns aufnehmen.

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