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Wieso bildet sich Kondenswasser in meinen Doppelstegplatten?


Haben Sie eine Überdachung mit Doppelstegplatten? Dann kennen Sie vermutlich das Problem. Die Überdachung wurde von Experten angebracht, doch zwischen Herbst und Winter bilden sich Wassertropfen in den Kammern. Was es damit auf sich hat und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Zunächst einmal: Keine Sorge haben

Die gute Nachricht ist, dass die Überdachung wahrscheinlich nicht fehlerhaft angebracht wurde. Es ist völlig normal, dass sich in den Doppelstegplatten Wasser bildet. Das lässt sich nicht verhindern. Doch Sie können einige Tipps und Tricks beachten, damit sich das Wasserbilden eingrenzen lässt.

Achten Sie auf die Dachneigung

Speziell im Winter kann es vorkommen, dass Wasser auf den Doppelstegplatten gefriert. Dann bildet sich eine recht dünne Eisschicht darauf. Erwärmt die Sonne dann die Doppelstegplatten, entsteht Schmelzwasser. Doch Sie können das Bilden von Kondensat eingrenzen, indem Sie bereits bei der Planung auf das korrekte Gefälle achten und es miteinbeziehen.

Die Größe der Dachneigung ist für das gute Abfließen des Kondenswassers verantwortlich. Je größer diese ist, umso besser. Fünf Grad oder höher sollte sie sein. Dabei liegt dann ein Gefälle in Höhe von neun Zentimetern je Meter Doppelstegplatten vor.

Die korrekte Installation der Doppelstegplatten

Die Kammern von Doppelstegplatten sollen isolieren. Daher ist es aber möglich, dass sich dort Kondensat bildet. Dafür sorgt der Temperaturunterschied, der in der Luft und den Kammern und der Umgebung vorhanden ist. Das können Sie reduzieren, indem Sie die offenen Kammern abkleben. Hierfür gibt esverschiedene Bänder. Das sollten Sie tun, ehe die Abschluss- undTropfkantenprofile befestigt werden. Damit garantieren Sie, dass Fremdkörper nicht mehr eindringen oder Kondenswasser nach außen dringen kann. Achten Sie darauf, dass Sie die Klebebänder korrekt anbringen.

Wie kann Kondenswasser überhaupt bei Doppelstegplatten entstehen?

Wie bereits erwähnt, sind hier die Witterungsbedingungen der Übeltäter. Wenn es draußen kalt ist, ist es möglich, dass sich die Luftfeuchtigkeit als Wasser auf den unteren Doppelstegplatten absetzt. Genau dieser Vorgang ist als Kondensation bekannt. Daher lässt sich das Bilden von Wasser auf den Platten nicht verhindern. Dennoch stellt das kein sonderliches Problem dar.

Dass sich unter den Platten etwas Wasser bildet, ist möglich. Bei niedrigen Temperaturen ist es außerdem denkbar, dass diese gefrieren können. Dann ist die Bildung von Eis an den Doppelstegplatten normal. Wird es dann im Verlauf wieder wärmer, taut das Eis. Das daraus resultierende Wasser kann herunterlaufen.

Achten SIe auf die richtige Installation der Platten

Die Kondensation unter den Verhältnissen ist vollkommen normal. Deshalb lässt es sich kaum verhindern, dass sich Wasseransammlungen bilden. Allerdings können Sie etwas dagegen tun, sodass sich das im Rahmen hält. Wenn Sie ein Dach und damit auch die Stegplatten montieren, sollten Sie auf gewisse, wichtige Dinge achten. Die Vorderseite der Platten muss verschlossen werden, damit weder Wasser noch Insekten oder Schmutz eindringen kann.

Trotzdem ist ein luftdichter Verschluss der Kammern nicht empfehlenswert. Die Hohlräume müssen unbedingt erhalten bleiben, damit sich bildendes Wasser verdunsten kann. Das verhindert Schäden dauerhaft.